TalentMatch

Akte 2026 · Pilotphase

94 % Übereinstimmungist eine Behauptung.Wir liefern den Beleg.

TalentMatch bewertet Kandidaten aus Ihrem eigenen Bestand gegen Ihre Stellen — und legt zu jeder Bewertung den Beleg daneben. Mit Zitat, mit Seitenzahl, mit dem, was fehlt.

Ihre Kandidatendaten bleiben in Ihrem Mandanten. Kein anderer Kunde sieht sie — das ist in der Datenbank abgesichert, nicht nur zugesagt.

Kandidat 0813 · anonymisiert

Senior Plattform-Ingenieurin

Ausschreibung 4412 · Bremen / hybrid

Sehr passend

5 von 6 Muss-Kriterien nachgewiesen

  • Kubernetes: 4 Jahre belegt, gefordert 3, zuletzt 2026S. 2
  • 11 Jahre Berufserfahrung, gefordert 5S. 2
  • Deutsch C2, gefordert C1S. 1
  • CI/CD: abgeleitet aus GitLab CI (85 %)S. 2
  • SAP S/4HANA: kein Nachweis im ProfilKI-abgeleitet

Kein Prozentwert. Ein gewichteter Score ist keine gemessene Eignung — die Belege sind prüfbar, die Zahl wäre es nicht.

Die Schwärzung

Ein deutscher Lebenslauf verrät mehr, als eine Bewertung wissen darf.

Foto, Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit — und in den Fließtexten Elternzeit, Wehrdienst, Ehrenamt. Nichts davon erreicht bei uns die Bewertung. Nicht, weil ein Schalter das verhindert, sondern weil die Felder im System nicht existieren.

Selbst der Beleg wird geschwärzt: Steht in einem Zitat „28209 Bremen“, speichern wir „[…] Bremen“ — geprüft wurde vorher gegen den Originaltext.

Fahren Sie über die Balken, um zu sehen, was dort steht.

Erreicht die Bewertung nie

  • Geburtsdatum
  • Lichtbild
  • Familienstand
  • Staatsangehörigkeit
  • Straße und Hausnummer
  • Elternzeit
  • Wehr- oder Zivildienst
  • Ehrenamt

Bewertet wird ausschließlich

  • + Rollen
  • + Fähigkeiten mit Jahren
  • + Aktualität der Erfahrung
  • + fachliche Tätigkeiten
  • + Ausbildungsgrad
  • + Sprachen mit Niveau
  • + Region
  • + selbst erklärte Grenzen

Der Unterschied

Eine Prozentzahl ist eine Behauptung. Ein Beleg ist überprüfbar.

„94 % Übereinstimmung“ klingt nach Messung. Tatsächlich ist es ein gewichteter Rechenwert auf Daten, die ein Modell aus einem PDF gelesen hat. Niemand kann ihn prüfen — auch der Anbieter nicht.

Üblich

94 %

Eine Zahl, die niemand nachprüfen kann. Sie entsteht aus Gewichten, die jemand gesetzt hat, auf Daten, die eine Maschine aus einem PDF gelesen hat.

Bei uns

5 von 6 Muss‑Kriterien nachgewiesen

  • + Kubernetes: 4 Jahre belegt, gefordert 3 · S. 2
  • + Deutsch C2, gefordert C1 · S. 1
  • − SAP S/4HANA: kein Nachweis im Profil

Das Problem

Recruiting funktioniert noch wie vor zwanzig Jahren.

Nicht weil es an Werkzeugen fehlt, sondern weil die Werkzeuge Behauptungen liefern statt Belege.

01

Zu viele Profile

Recruiter verbringen Stunden mit Lebensläufen, die schon nach dem zweiten Absatz nicht passen — und übersehen dabei die im Stapel weiter unten.

02

Jobtitel sagen nichts

Dieselbe Tätigkeit heißt bei drei Unternehmen dreimal anders. Wer nach Titeln sucht, sucht am Beruf vorbei.

03

Der eigene Bestand liegt brach

Die passendste Person steht oft längst in der eigenen Datenbank — mit einem Lebenslauf von 2023, den nie wieder jemand geöffnet hat.

04

Stichwörter reichen nicht

Wer „Kubernetes“ sucht, findet nicht, wer drei Jahre EKS, Helm und ArgoCD betrieben hat. Fähigkeit ist kein Suchbegriff.

Der Ablauf

Vom vorhandenen Bestand zur begründeten Shortlist.

In der Pilotphase arbeiten wir mit Ihrem eigenen Kandidatenbestand. Kein leerer Marktplatz, kein Warten auf Liquidität.

  1. 01Bestand einlesenSie laden Ihre vorhandenen Lebensläufe hoch. Jedes Dokument wird auf Schadsoftware geprüft, verschlüsselt abgelegt und nur für Ihren Mandanten sichtbar gemacht.
  2. 02Profile strukturierenAus jedem Dokument entsteht ein Profil, in dem jeder einzelne Wert weiß, aus welchem Dokument und von welcher Seite er stammt.
  3. 03Profile bestätigenSie sehen, was erkannt wurde, und korrigieren. Erst bestätigte Angaben fließen ins Matching. Was das Modell ohne Textstelle behauptet hat, ist markiert.
  4. 04Stelle beschreibenFreitext genügt. Daraus werden Anforderungen — jede mit dem Satz, aus dem sie stammt.
  5. 05Anforderungen freigebenMuss, Soll oder Optional. Und ob eine Anforderung überhaupt ausschließen darf. Ohne Ihre Freigabe filtert nichts.
  6. 06Shortlist mit BelegenKandidaten in Bändern, mit Belegen und Lücken. Über der Liste steht immer, wie viele bewertet wurden und wie viele Sie gerade nicht sehen.

Drei Grundsätze

Ein Recruiting-System entscheidet über Menschen. Das verpflichtet.

I

Niemand verschwindet unsichtbar

Eine Modellinferenz darf keinen Menschen aus Ihrer Liste entfernen. Sie darf ihn markieren. Ausschließen dürfen nur zwei Dinge: was der Kandidat selbst erklärt hat, und was nachweislich objektiv gilt — und auch das erst nach Ihrer Freigabe. Diese Regel steht als Prüfregel in der Datenbank, nicht nur im Programmcode.

II

Die Reihenfolge bestimmen Sie

Das System ordnet in Bänder ein. Innerhalb eines Bandes sortiert es nicht heimlich nach seiner eigenen Einschätzung, sondern nach Verfügbarkeit. Die algorithmische Reihenfolge können Sie wählen — sie ist nicht die Voreinstellung.

III

Jede Bewertung ist rekonstruierbar

Zu jedem Match speichern wir die Profilversion, die Anforderungsversion, die Gewichte und die Version des Bewertungsverfahrens. Ein Match von heute ist in einem Jahr noch erklärbar — und wenn ein Mensch der Maschine widerspricht, steht auch das im Protokoll, mit seiner Begründung.

Bis die Pflichten greifen

460

Tage

00

Std

00

Min

00

Sek

2. Dezember 2027 — ab dann gelten für Systeme zur Bewertung von Bewerbern die Pflichten aus Anhang III der KI-Verordnung. Protokolle und Herkunftsnachweise lassen sich nicht rückwirkend erzeugen.

Und was es kostet

Pro Jahr statt pro Kopf.

Klassische Vermittlung nimmt rund 27,8 % des Jahresgehalts — je Einstellung. Rechnen Sie es mit Ihren Zahlen nach.

Zum Kostenvergleich →

Pilotprogramm

Zehn Stellen, ein Nachmittag, eine ehrliche Antwort.

Wir prüfen mit Ihnen an zurückliegenden Besetzungen, ob das System die Menschen findet, für die Sie sich damals entschieden haben — bevor Sie irgendetwas umstellen. Und wenn es bei Ihnen nicht trägt, sagen wir das.

TalentMatch — Belege statt Bauchgefühl im Recruiting